VBK an der  KulturWiese 2022 

Werke von 14 Künstler*innen an der „Roßschwemme“ 
Nähe Tüllingerstraße, Lörrach 10.Juli 2022 von 11 - 16 Uhr 

Ulrike Bausch, Beate Fahrnländer, Eloisa Florido Navarra, Vanessa Fras, Marga Golz, Inge Gründel-Pfaff, Imke Kämpf, Karin Mäge, Bernd Mäge, Heike Mages, Ellen Mosbacher, Elena Politowa, Frauke Roloff, Mia Westeck 

Ein buntes Veranstaltungsprogramm erwartete die Besucher*Innen bei der KulturWiese entlang der Wiese. In allen Städten und Gemeinden von Lörrach bis Todtnau beteiligen sich zahlreiche Vereine und Museen an dem Projekt, das der Fachbereich Kultur und Tourismus, Lörrach organisiert. Besucher*innen jeden Alters waren dazu eingeladen am Veranstaltungstag 10. Juni an den Kulturaktionen teilzunehmen. 

Spontan trafen sich 14 Künstler*innen des Lörracher Kunstvereins an der Roßschwemme und überraschen die Besucher*innen mit Werken, die - ohne Themenvorgabe - draußen im Grünen mit direkt am Ufer des Flusses "Wiese"  präsentiert wurden. Diese unkonventionelle Ausstellung erforderte Mut zur Improvisation. Bilder und Kleinskulpturen fügten sich wunderbar in die Flusslandschaft ein. Während des Events wurden unter Anleitung von Heike Mages und Ellen Mosbacher zusammen mit den Besuchern Papierkraniche als positive Symbole des Glücks gefaltet.   

Linien 15.05. - 12.06.2022 Dreiländermuseum Lörrach

Vernissage: Samstag, 14. Mai, 19 Uhr Dreiländermuseum
Begrüßung: Jörg Lutz, Oberbürgermeister der Stadt Lörrach
Einführende Worte: Martin Hartung, Kunsthistoriker, Weil am Rhein/Zürich
Führungen durch die Ausstellung am 15. Mai, 11 und 15 Uhr
Finissage und Künstlergespräch: Sonntag, 12.Juni, 16 Uhr

Zeichnung/ Malerei/ Skulptur/ Installation/ Werke von:  

Andreas Durrer, Eva Früh, Naomi Middelmann, Gabriela Morschett,Keummi Paik-Bauermeister, ©TOM, Tom Körner               

Linien können auf unzählige Arten visuell spannend gestaltet werden! Sie können als zeichnerische Arbeit ganz für sich allein stehen. Ein Kunstwerk, nur aus Linien bestehend, definieren wir meistens schwarz-weiß Zeichnung. Wir vergessen dabei, dass reines Weiss und Schwarz gar nicht existieren. Sogar die Zwischenräume der Linien vermögen optisch diverse Grautöne erzeugen. Linien- und Schattengeflechte können ausgeprägte Raumbilder hervorrufen. Außerdem können Linien durchaus farbig gezogen werden. Die Linienführung hat eine überaus große Bedeutung in der Malerei: Sie kennzeichnet Formen, kreist sie ein, hebt sie hervor und kann zum eigenständigen Gestaltungselement in einem Bild werden. Selbst in der Bildhauerei und bei Installationen spielen die Linien eine ganz entscheidende Rolle: Linien hauchen einem Werk sowohl eine grundlegende Richtung als auch Bewegung und Dynamik ein.
 

„In der Kindheit des homo sapiens und bei Kindern heute sehen wir gleichermaßen den Drang, mit wenigen Linien erfahrene Realität abzubilden. Ob Tier im Höhlenbild oder Strichmännchen, wenige Umrisse genügen uns, um unsere Vorstellungskraft in Gang zu setzen. Strich, Linie, Kontur, die Übergänge sind fließend, haben immer Informations-/ Bedeutungscharakter; ein kraftvoller tief in unserer Erkenntnisfähigkeit angelegter Wesenszug, dessen Dynamik unsere Künstlerinnen und Künstler in der ihnen eigenen Art nutzen. Ob zarte Abgrenzung oder dynamische Kontur, stets wird unser Auge eingefangen, gelenkt, und dennoch bleiben wir fähig, subjektiv ‚wahr‘-zunehmen. Selbst in völliger Abstraktion bieten die Linie, der Strich Orientierung, Deutungswege zur Erschließung. Gleichzeitig ist Linienführung auch immer Kompositionselement. Ihr Verlauf schafft Spannung, Aufregung, Abgrenzung oder führt in Ruhe, Ausgewogenheit, Stille. So sind die vorgestellten Künstlerinnen und Künstler unterwegs in diesen kompositorischen Prozessen, in denen sie entschieden haben, wo die Linie beginnt und wo sie endet. Damit wir uns selbst ein Bild davon machen.“ Jürgen Unseld, Dez. 2021/Kurator VBK

Naomi Middelmann (Lausanne)

 ©TOM, Tom Körner
(Berlin)

Eva Früh
(Berlin)

 Kunst überrascht !

mit Überraschungsboxen von:
Alain von Arx, Ulrike Bausch, Hanna Benndorf, Bettina Bohn,Thomas Bossert, Tanja Bürgelin-Arslan, Melanie Burkard, Martin Cleis, Sofia Danieli, Cornelia Dietrich, Beate Fahrnländer, Günther Fischer, Karin Fischer "Nirak", Eloisa Florido Navarro, Antje Gärtner, Christoph Geisel, Concetta Di Giovanni, Marga Golz, Inge Gründel-Pfaff,  Rainer Grünzner, Konrad Grund, Astrid Homberger“ Paula“, Sonia Itten, Imke Kämpf, Christiane Knaup, Heinz Lüttin, Ben Mäge, Karin Mäge, Gabriele Menzer, Winfried Maier, Julia Moll-Rakus, Ellen Mosbacher, Hans Müller, Heike Nussmann, Jenny Obrist, Andrea Paro, Daniela Petrini, Paolo Pinna, Elena Politowa, Petra Pompé, Peter Riedwyl, Marlen Righetti, Brigitte Rosenthal, Günter Ruf, Sylvie Sahlmann, Gregor Schmitz, Andreas Streun, Josef Sturm, Cordula Trefzger-Wassmer, Petra van Veen, Andrea Végh, Hannes Wachberger, Marianne Wachberger, Kathrin Wächter, Ulrich Wössner
Link zu weiteren Abbildungen auf Dropbox 

 

Was befindet sich in der Box?
 

Im Rahmen der Kleinen Kulturnacht im Nellie Nashorn in Lörrach präsentierte der VBK am Freitag, 29.04.2022 von 18 – 24 Uhr 56 Kunstboxen!
Holzkistchen 20 x 20 x 14 cm, mit einem Deckel verschlossen, lassen die Betrachter über den möglichen Inhalt rätseln. Jede Box ist ein kreatives Unikat, jede Box enthält eine andere kreative Idee. Jede Box darf vorsichtig geöffnet werden. Jede Box offenbart ein kleines Geheimnis und so gibt es Lustiges, Surreales, Schönes und auch Kritisches zu bestaunen.